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Sonntag, 12. Februar 2012

„BBU Phänomen“ schlug wieder zu

Nichts wurde es aus einem möglichen Sieg gegen die Falken aus Amstetten. Und das obwohl man im dritten Viertel der Führung wieder einmal zum Greifen nahe war.

 

Ohne Markus Berger und Richard McNutt startete die BBU Salzburg schlecht in die Partie und man konnte in den ersten zehn Minuten nur sieben Zähler verbuchen, wohingegen die Amstettner mit 17 Zählern deutlich in Führung lagen. Wach gerüttelt durch die Viertelpausenansprache von Coach Wimmer war das zweite Viertel ein Kopf an Kopf rennen, das mit 25:22 an knapp an die Hausherren ging. Halbzeitstand 42:29. Motiviert gingen die Salzburger in die zweite Halbzeit und konnten sich nach wenigen Minuten bis auf einen Punkt an die Niederösterreicher heran arbeiten, doch der Knoten ging leider nicht ganz auf und die Führung blieb den Mozartstädtern verwehrt und die Falken konnten sich nach drei Vierteln wieder auf 59:47 absetzen. Im letzten Viertel war die Truppe um Coach Wimmer wieder wie ausgewechselt – nichts wollte wirklich funktionieren, viele Eigenfehler führten zu Ballverlusten. Die routinierten Amstettner ließen sich daher nicht zweimal bitten und scorten ganze 27 Punkte in diesem Abschnitt. Endstand 86:62.

„Das ‚BBU Phänomen‘ hat wieder zugeschlagen. Wir kommen knapp ran oder gehen sogar in Führung, doch dann versagen gegen Ende die Nerven und wir verlieren noch deutlich. Das hatten wir schon oft diese Saison, es scheint wie verhext. Positiv muss man jedoch sehen, dass sich die Jungs in fast jedem Spiel an den Gegner heran kämpfen, auch wenn der Rückstand noch so groß ist. Leider reicht es dann für den Sieg nicht“, so ein enttäuschter Obmann Harald Bründlinger.

 

Viertel: 17:7, 25:22, 17:18, 27:15

Top Scorer BBU: Ruznic 17, Lorenz R. & Veit 13, Schneider 10