Montag, 10. Dezember 2007
2. Runde der Damen-Regionalliga
Weiter ohne Sieg bleiben unsere Damen in der Regionalliga. Im ersten Spiel gegen den SK Kammer (ohne Claudia Seiser) wäre die Überraschung allerdings möglich gewesen. Trotz vieler ungenützter Chancen, etlicher Unachtsamkeiten in der Defense und einem 4:13-Beginn blieb das Spiel über weite Strecken offen. Phasenweise waren wir auf wenige Zähler dran (20:22, 36:40), zu Beginn des 4. Viertels fiel aber schließlich die Entscheidung zu Gunsten des Teams aus Oberösterreich (2:12-Lauf). Am Ende ging das Spiel 52:64 verloren. Zwar wäre ein Sieg unsererseits ebenso verdient gewesen, bei so vielen Fehlern darf man aber nicht erwarten ein Spiel gewinnen zu können.
Im zweiten Match, in dem wir zusätzlich auf Laura Frank (Arbeit) verzichten mussten, ging es gegen den BBC Linz: an diesem Tag und in dieser Besetzung (Altersschnitt Starting Five: 16.3!!!) ein aussichtsloses Unterfangen. Bis Mitte des ersten Viertels konnten wir mithalten, dann übernahmen die Linzer die Oberhand und nutzten unsere Defense-Schwächen ein ums andere Mal aus. Zur Halbzeit lagen wir daher bereits mit 25 Zählern zurück. Nach einem deutlich besseren 3. Viertel (20:24) und einem erneut durchwachsenen Schlussdurchgang ging das Spiel am Ende mit 49:87 verloren.
Bis auf die immer noch verletzte Eni Gyenge mit kompletter Starting Five spielten wir am zweiten Tag gegen das Team aus Innsbruck. 34:105 lautete das klare Endergebnis. Zudem fällt Laura Frank auf Grund einer Knieverletzung zumindest für das Spiel am Freitag gegen Kammer aus.
Fazit: Obwohl man erneut gute Ansätze erkennen konnte, überwiegen zur Zeit Unachtsamkeiten und Defense-Schwächen. Zudem erlaubt unser derzeitiger Kader es nicht den Ausfall einer Schlüsselspielerin problemlos wegzustecken. Wenn in einem Spiel dann 3 wichtige Spielerinnen vorgegeben werden müssen, gibt es in der Regionalliga momentan nichts zu gewinnen.
Spätestens zur nächsten Runde sollten alle Verletzungen wieder auskuriert sein. Zudem kommt Laura Korn Ende Dezember aus den USA zurück. Mit vollständigem Kader und der richtigen Vorbereitung können wir mit allen Teams (außer den Innsbruckern) mithalten. Dass im Basketball nichts von heute auf morgen und schon gar nichts ohne konsequentem Training passiert, muss uns aber auch allen klar sein!



