Montag, 14. April 2008
Finale der Damenregionalliga
Nach einer Kennenlernrunde und 4 Hauptrunden wurde am Samstag in der SH Riedenburg das Finale der Damenregionalliga ausgetragen. Im ersten Halbfinale trafen wir dabei auf die Ladies aus Innsbruck. Wie zu erwarten war gegen die diesmal auch vollständig angereisten Innsbruckerinnen wenig zu holen. Deutlich daher bereits der Pausenstand von 41:14. Der einzige Vorwurf, den man unseren Spielerinnen machen kann, ist der mit dem Kopf bereits beim Spiel um Platz 3 gewesen zu sein. 4 Punkte in der gesamten 2. HZ waren dennoch viel zu wenig. Endstand: 18:83.
Scorer: Öztürk E. (8), Gyenge E. (4), Rajkovic K., Schneider B. (je 2)
Im zweiten Halbfinale fuhr Kammer einen ungefährdeten 61:37 (31:19)-Erfolg über den BBC Linz ein, die damit wie erwartet unser Gegner im Spiel um Platz 3 waren. Ein Rückblick: Im ersten Aufeinandertreffen mit den Linzern gab es einen klaren 80:46-Sieg, woraufhin sich Linz für die weiteren Partien verstärkte. Eine 16 Punkte-Niederlage am 2. und eine besonders schmerzliche 38 Punkte-Heimniederlage am 3. Spieltag waren die Folge. Grund dafür neben etlichen Ausfällen sicher auch, dass wir den Gegner unterschätzt haben. Am 3. Spieltag in Linz schließlich die beste Leistung: Der Heimvorteil verhilft den Linzern zu einem knappen 57:48-Erfolg. Ohne wichtige Stammspieler und wieder nur zu acht, konnten wir am 4. und letzten Spieltag antreten. So waren auch 26 Punkte von Birgit Schneider zu wenig: 60:48 für Linz.
Im entscheidenden Spiel sprach nun alles für uns. Eine gute Vorbereitung, der Heimvorteil, bis auf Sarah Trinh keine Ausfälle, die tadellose Schiri-Leistung (leider auch keine Selbstverständlichkeit). Wir konnten uns eigentlich nur selbst schlagen. Das Spiel beginnt mit einem 3 Punkte-Spiel von Birgit Schneider. Ab diesem Zeitpunkt spielen allerdings nur mehr die Linzer. Ein 17:0-Lauf bringt uns bis Mitte des Viertels bereits mit 15 Punkten in Rückstand. Während uns im Angriff nichts gelingen will, macht der Gegner konsequent Punkt um Punkt. Fehlwürfe sind bei Linz in dieser Phase Mangelware. Im zweiten Viertel können wir uns insofern erfangen, als dass wir den Sturmlauf der Linzer halbwegs in den Griff bringen. In der Offense geht weiterhin gar nichts. 4:7 die magere Viertelausbeute.
Ein etwas anderes Bild in HZ 2. Nachdem der Rückstand phasenweise auf 23 Punkte anwächst, finden wir endlich auch im Angriff ins Spiel. Mit einem 12:2-Run wird das in der Halbzeit ausgegebene Ziel den Rückstand vor dem Schlussviertel auf unter 10 Punkte zu bringen nur knapp verfehlt: 32:45. Im letzten Abschnitt geht es in der gleichen Gangart weiter. Bereits in der 3. Minute waren wir auf 8 Zähler dran. Linz wird nervös und nimmt Auszeit um Auszeit. Allerdings treffen sie in dieser heiklen Phase ihre Freiwürfe und können durch einen glücklichen Dreier wieder auf 14 Punkte davonziehen. Als nach Lisa Fartacek und Eni Gyenge drei Minuten vor dem Ende auch für Birgit Schneider das Spiel mit 5 Fouls beendet ist, ist das Spiel entschieden. Das letzte Aufbäumen bringt nur noch eine Ergebniskorrektur: Mit 57:64 geht auch das 5. Aufeinandertreffen in Serie verloren.
Scorer: Schneider B. (18), Öztürk E. (13), Rajkovic K. (12), Frank L. (8), Gyenge E. (3), Fartacek L. (2), Seiser C. (-cap-, 1)
Die Fortschritte im Lauf der Saison sind unverkennbar. Leider müssen wir uns weiterhin gedulden bis unsere Anstrengungen wieder mit Siegen belohnt werden.
Das Finale gewinnt Innsbruck gegen Kammer mit 70:55.



