Montag, 3. März 2008
Letzte Runde der Regionalliga in Kammer
Am Wochenende fand die letzte Runde der Damen-Regionalliga statt, diesmal begleitet vom Sturm Emma in Kammer/Schörfling.
Aus der langen Liste unserer Ausfälle hätte man leicht eine Starting Five zusammenstellen können. Neben der langzeitverletzten Sarah Trinh (Knie) fehlten mit Laura Frank (Knochenabsplitterung am Finger) und Claudia Seiser (Bronchitis) zwei weitere Stammspieler und als wäre das noch nicht genug verletzte sich am Samstag Enikö Gyenge erneut am Sprunggelenk und fiel für das wichtige Linz-Spiel tags darauf ebenso aus wie Magdi Schweighart, Dusica Djukic und Tamara Halbrainer.
Die Leistung, die der Rest der Mannschaft ablieferte war zeitweise sehr ordentlich. Die individuellen Fehler waren dennoch wieder viel zu viele. Gegen Kammer und Innsbruck konnten wir die Niederlagen am ersten Tag halbwegs im Rahmen halten. Größtes Manko war leider wie so oft der schwache Start in beiden Spielen (2:19 gegen Kammer, 8:22 gegen Innsbruck).
Trotz allem war am Sonntag gegen Linz noch alles möglich. Leider begannen wir nervös und ohne die nötige Konsequenz und mussten bereits nach dem ersten Viertel einem 10-Punkte-Rückstand hinterherlaufen. Danach lief es deutlich besser. Wir kamen schnell wieder bis auf 3 Zähler heran und konnten durch großen Einsatz auch die nächsten beiden Viertel gewinnen. Vor allem im dritten Viertel stand das Spiel ein ums andere Mal auf der Kippe. Mit -6 ging es schließlich in die letzte Viertelpause.
Dort begannen sich die Linzer langsam aber stetig abzusetzen. Zudem bekamen wir ernste Foulprobleme (Kristina Rajkovic foulte sich aus, vier andere hatten 4 Fouls). So zogen die Linzer schließlich auf 60:41 davon, ehe wir in der Schlussphase nochmal auf den Endstand von 60:48 verkürzen konnten.
Positiv hervorzuheben ist die Leistung von Birgit Schneider, die schön langsam wieder zu alter Form (und "normalem" Wurf) findet. Durch das Fehlen vieler anderer organisierte sie unser Spiel am Feld fast im Alleingang und sorgte mit ihren 26 Punkten auch dafür, dass es lange Zeit offen blieb.
Die Überraschung des Turniers lieferten aber die Spielerinnen aus Kammer. Verstärkt durch Milena Lazarevic (Gmunden, wU18-Nationalteam) nutzten sie den Heimvorteil und schlugen die bis dato unbesiegten Innsbruckerinnen mit 59:58 nach Verlängerung. Ein spannendes Finale in Salzburg ist also garantiert, auch wenn Innsbruck weit mehr Möglichkeiten hat sich zu steigern und weiterhin als klarer Favorit zu sehen ist.
Dieser Finaltag steigt am 12. April in der SH Josef Preis Allee. Theoretisch ist für alle Teams noch alles möglich. Die Halbfinalpaarungen lauten Innsbruck-Salzburg und Kammer-Linz. Bis dahin bleibt Zeit die diversen Verletzungen auszukurieren um das zu erwartende Spiel um Platz 3 gegen Linz mit vollem Kader bestreiten zu können.
Kammer - Salzburg 74:42 (19:2, 16:14, 22:15, 26:11), Öztürk E. 12, Gyenge E. 10, Rajkovic K. 8, Nwoha J. 5, Korn L. 3, Korn S. Schneider B. je 2, Fartacek L., Schweighart M.
Salzburg - Innsbruck 33:67 (8:22, 4:14, 10:16, 11:15), Schneider B. 9, Gyenge E., Öztürk E. je 6, Fartacek L., Nwoha J. je 4, Korn S., Rajkovic K. je 2, Korn L.,
Schweighart M.
Linz - Salzburg 60:48 (17:7, 7:10, 16:17, 20:14), Schneider B. 26, Nwoha J. 8, Öztürk E. 6, Korn L. 4, Fartacek L., Rajkovic K. je 2, Korn S., Music A.



