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Marlen Weber im Kurzportrait

August 19, 2015

Sie sind die Frauen und Männer, die tagtäglich mit den Kids in der Halle stehen: die Coaches. In den nächsten Wochen möchten wir euch hier vorrangig unsere (relativ) neuen Coaches mittels Interview kurz und knackig vorstellen. Heute beginnen wir mit Marlen Weber, die schon letztes Jahr im Minibereich aktiv war und kommende Saison noch vermehrt einstiegen wird.

 

Marlen, du warst ja schon in der Saison 14/15 bei der U10 dabei und steigst jetzt 15/16 voll als Trainerin im Minibereich ein. Wie kam es dazu bzw. was macht für dich den Reiz dabei aus?

 

Seit Anfang 2014 lebe ich nun in Salzburg und nach einer gewissen „Eingewöhnungsphase“ ins österreichische Basketballgeschehen sehe ich gerade in Salzburg viel Potential. Vor allem im Nachwuchsbereich erhoffe ich mir gemeinsam mit der BBU Salzburg wesentliche Grundsteine zu legen, um langfristig im Nachwuchsbereich breit aufgestellt zu sein und den ein oder anderen Profispieler bzw. gerne auch Profispielerinnen ;) hervorzubringen.

 

Letzte Saison durfte ich zusammen mit Ali Sendlhofer die U10 betreuen und habe während dieser Zeit viel dazu gelernt. Wichtig für uns war vor allem, einen festen Kern „am Ball“ zu behalten, was uns auch gelungen ist. Ein Bonus für mich persönlich war, dass am Ende der Saison auch immer mehr Mädchen Interesse am Basketball gezeigt haben und wir allen Kindern durchweg die wichtigsten Grundlagen vermitteln konnten.

 

Welche Ziele setzt du dir mit deinem Trainerkollegen Ali in dieser Saison?

 

Oberste Priorität hat für uns, dass die U10-Kinder Spaß am Basketball haben und am Ende der Saison die Basics wie Korbleger, Dribbeln und Passen beherrschen und letztendlich eine Grundidee vom Zusammenspiel im 5 gegen 5 entwickeln. Unsere größte Herausforderung sehe ich darin, attraktives Training für die schon „älteren Hasen“ zu gestalten und gleichzeitig den Neuen einen guten Einstieg zu ermöglichen. Aber aus der letzten Saison kann ich erfahrungsgemäß mitnehmen, dass wir auch diese Hürden gut meistern konnten und mit zwei Trainern in der Halle flexibel auf das Trainingsniveau reagieren können.

 

Wie bist du eigentlich selbst zum Basketball gekommen?

 

Mit 10 Jahren brachte mich eine Freundin zu dem Sport. Mein Glück war, dass Wolfenbüttel  eine der Basketball-Hochburgen in Deutschland war bzw. ist und ich somit eine hervorragende Ausbildung und Betreuung genießen durfte.

 

Zum Coachen kam ich erst später in Marburg, als ich meinen ersten Kreuzbandriss auskurieren musste. Nicht nur menschlich auch spielerisch habe ich in dieser Zeit sehr viel dazulernen dürfen, noch dazu in einem äußerst professionellen Umfeld, da der BC Marburg nicht nur seit langer Zeit eine 1. Bundesligamannschaft im Damenbereich stellt, sondern auch ein Mädchen Basketball Leistungs-Zentrum ins Leben gerufen hat, aus dem Nachwuchsspielerinnen für die 1. und 2. Bundesliga hervorgehen. Das Schönste am Coachen für mich ist, wenn Spieler und Spielerinnen nach fünf Jahren zu mir kommen und davon schwärmen, wie schön es damals war, seien es harte Camps für die Saisonvorbereitung oder große Turniere, wie das Osterturnier in Wien, bei denen natürlich der Spaß im Vordergrund steht, da sich hier zeigt, wie Erfolg und Spaß langfristig miteinander verknüpft sind.

 

Danke für das Gespräch!

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