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Der Fels in der Brandung

November 21, 2015

Lorenz Rattey ist seit vielen Jahren Leistungsträger der BBU Salzburg. In der Saison 2015/16 spielt der (erst) 23-Jährige eine entscheidende Rolle im Team und liefert bisher eine konstante Leistung in einer "Achterbahnsaison" ab. Im Interview mit Lorenz Ruppert gibt sich der 207cm Riese gewohnt zurückhaltend, verrät uns aber seinen Wunsch ans Christkind.

 

Lorenz zählt zu den besten Centern der 2. Liga. Beim Rebound ist er ein Top 10 Spieler der Liga und auch in Sachen Effizienz ist er in den Top 20 zu finden.

 

Lorenz, nach einem guten Saisoneinstand inklusive Sieg gegen den amtierenden Meister der 2. Bundesliga DC Timberwolves lief bisher nicht mehr viel rund. Heute seid ihr zu Gast bei den Wörthersee Piraten, gegen die man fast schon gewinnen muss, um im Rennen um die Playoffs zu bleiben. Wie geht man in ein solch wichtiges Spiel nach einer Niederlagenserie?

 

Auf Grund der langen Niederlagenserie steigt die Anspannung natürlich. Aber im Prinzip bleibt es gleich wie bei jedem anderen Spiel: wir wollen es gewinnen!

 

Du gehst jetzt in deine 6. Saison mit der BBU Salzburg. Interessant dabei: du hast erst relativ spät erst mit Basketball angefangen. Wie kam das?

 

Ich hab den Sport erst relativ spät mit 15 Jahren kennen gelernt. Es ist einfach, wäre ich schon früher damit in Kontakt gekommen, hätte ich auch früher begonnen.

 

Was glaubst du hat deinen sportlich so rasanten Aufstieg ermöglichst: Talent? Hartes Training?

 

Meine Körpergröße hat dabei sicherlich geholfen, vor allem da die 2. Liga eher eine „kleine“ Liga ist. Und weiter habe ich mich immer bemüht im Training 100% zu geben. Das sind wohl die ausschlagengebnenden Faktoren für die jetzige Leistung.

 

Man hat das Gefühl, dass du durch die Abgänge von Thaler und Andjelkovic eine deutlich größere Rolle im Team übernehmen musst. Wie groß ist diese Umstellung für dich, und was hast du persönlich für Ziele in dieser Saison?

 

Im Training macht es sich dahingehend bemerkbar, dass ich oft der einzige „Big man“ bin, da Jasmin und Jozef manchmal beruflich und auch aufgrund diverser Verletzungen verhindert sind. Im Spiel muss ich nun meistens über 30 Minuten spielen, was sicher der größte Unterschied zum letzten Jahr ist. Mein Ziel ist es diese Saison mich in der Offensive mehr ins Spiel einzubringen, das klappt momentan noch nicht nach Wunsch.

 

Wie darf man sich denn deinen Alltag außerhalb der Halle vorstellen?

 

Die meiste Zeit nimmt mein Studium in Anspruch. Zwischen Studium und Basketball versuche ich halt dann auch noch die verbleibende Zeit mit meiner Freundin zu verbringen. Und wenn es sich ausgeht mich mit Freunden zu treffen. 

 

Momentan stellen wir ja auch die Trainer der U-Mannschaften vor. Wäre das etwas für dich nach deiner aktiven Karriere, als Trainer tätig zu werden?

 

Das kann ich mir zurzeit eigentlich (noch) nicht vorstellen.

 

Bald startet der Christkindlmarkt wieder; die Weihnachtszeit steht unmittelbar bevor. Hast du schon einen Wunsch für Heiligabend?

 

Das wir zu diesen Zeitpunkt den ein oder anderen Sieg mehr am Konto haben!

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