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"Es ist für mich eine Freude, den Ehrgeiz und die Wissbegierigkeit der Kinder zu sehen"

January 14, 2016

Er entspringt einem wahren Basketball-Clan: Ali Sendlhofer leitet seit einigen Saisonen die Geschicke unserer Basketball-Neulinge und verrät uns im Interview, was ihm dabei so viel Spaß macht.

 

 

Ali, du trainierst gemeinsam mit Marlen im zweiten Jahr die U10. Was treibt dich an, diesen Kindern Basketball näherzubringen?

 

Marlen und ich trainieren jetzt das zweite Jahr zusammen und ich habe auch vorher schon zwei Jahre die U10 Mannschaft betreut. Ich spiele selbst seit vielen Jahren mit Leidenschaft Basketball. Deshalb ist es mir ein Anliegen diesen, in Österreich noch eher unpopulären Sport, für die nächste Generation interessant zu machen.

 

Was sind für dich die entscheidenden Punkte, wenn es darum geht, Kinder im Basketball auszubilden? Und welche Ziele hast du für sie?

 

In erster Linie sollen die Kinder Spaß am Sport haben, doch natürlich würde ich mich freuen, wenn möglichst viele Kinder "am Ball" bleiben würden. Vielleicht sehen wir das ein oder andere Kind später in höheren Ligen spielen, und es würde mich freuen, wenn ich am Werdegang der Spieler und Spielerinnen Anteil habe.

 

Was war für dich dein schönstes Erlebnis mit einer U10?

 

Einen richtigen Lieblingsmoment gibt es für mich nicht. Es ist für mich immer eine Freude, den Ehrgeiz und die Wissbegierigkeit der Kinder zu sehen. Auch macht es mich Stolz, die Fortschritte im Laufe der Zeit zu verfolgen. Am deutlichsten zeigt sich all das, wenn wir in einem Freundschaftsspiel gegen andere Mannschften antreten. Da bin ich oft selbst erstaunt, wie viel und wie schnell der Nachwuchs gelernt hat.

 

Könntest du dir vorstellen, auch mal ältere Kinder oder gar im professionellen Bereich zu coachen?

 

Ich habe nun schon einige Jahre in diesem Bereich gearbeitet und ich bilde gern die unterste Stufe einer Basketballkarriere. Auch freut es mich, der Erste zu sein, der die Kinder in Kontakt mit diesem Sport bringt. Ebenfalls denke ich, dass mir der Umgang mit dieser Altersgruppe am ehesten liegt, weshalb ich wenig Interesse daran habe, in älteren Bereichen zu arbeiten.

 

Du bist nicht nur Trainer, sondern auch noch aktiv im Basketball in der BBU-Landesligatruppe. Letzte Saison war mit einem Sieg aus acht Spielen eher enttäuschend und auch der heurige Start war nicht berauschend. Was muss diese Saison noch passieren für die Wende?

 

Unser Kader ist alles andere als konstant: Spieler kommen und gehen, und auch verletzungsbedingt gibt es immer wieder Ausfälle. Es ist schwierig ein Team zu bilden, wenn sich die Zusammenstellung laufend ändert. Auf jeden Fall ist es aber wichtig, sehr hart zu trainieren und bis an unsere Grenzen zu gehen; auch schaffen wir es zu wenig dass es auf dem Spielfeld ebenso klappt wie in den Trainings.

 

 

Du wirst aber sicher nicht nur den ganzen Tag in der Halle stehen. Was machst du sonst so?

 

Ich studiere Altertumswissenschaften an der Paris-Lodron-Universtät und befinde mich im Bachelorstudium. Ansonsten, wenn ich nicht grade mit Freunden unterwegs bin, sitze ich Zuhause und spiele Gitarre oder werfe ein paar Darts. Und natürlich darf ich auch bei keinem Bundesligaspiel auf der Tribüne fehlen.

 

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