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Auswärts gegen den Titelfavoriten

November 3, 2016

Nach der denkbar knappen 77:76 Niederlage im Cup gegen die Villach Raiders tritt die Basketballunion Salzburg kommenden Sonntag (17) erneut gegen ein "Kaliber" an. Die Chin Min Dragons aus St. Pölten sind nicht nur Titelfavorit, sondern haben bisher auch alle sechs Aufeinandertreffen klar für sich entschieden.

 

 Auf Lorenz Rattey kommt erneut ein hartes Stück Arbeit zu.


Fast hätte die BBU Salzburg vergangenen Dienstag im Cup ein kleines Wunder vollbracht und die starken Villach Raiders vor eigenen Fans geschlagen. Mit nur einem Punkt Differenz musst man mit 77:76 aber schließlich die Heimreise antreten, ob der Ausfälle von Krajco und Haas aber erst recht mit erhobenem Haupt. Nun wartet mit St. Pölten der nächste große Brocken auf die Truppe von Saulius Vadopalas: "Nach Mistelbach und Villach folgt nun St. Pölten. Das ist keine einfache Zeit für uns, aber wir werden weiter alles geben und lernen von Spiel zu Spiel dazu".

Zwar ist mit Martin Speiser der beste Spieler der Dragons aktuell angeschlagen, sie haben mit Eric Schranz aber einen fast gleichwertigen Ersatz gefunden. So oder so ist das Team gespickt mit Erfahrung und sehr guten Spielern und auf der Trainerbank sitzt mit Armin Göttlicher ebenfalls ein routinierter Mann, der letzte Saison noch als Headcoach der Klosterneuburger in der Admiral Basketball Bundesliga unter Vertrag war. Die Niederösterreicher mussten sich in einer spannenden Partie bisher nur den Mistelbach Mustangs nach Verlängerung geschlagen geben, sind aber nach wie vor Titelfavorit und haben den Meistertitel und den damit verbundenen Aufstieg auch klar als Ziel formuliert.

Auf Seiten der Salzburger hat die Niederlage im Cup zwar bitter geschmeckt, aber - auch nach der knappen Niederlage gegen Mistelbach - eines gezeigt: man kann mit den Besten mithalten. Am Sonntag wird auch Jozef Krajco wieder mit dabei sein und die BBU kann gegen den Favoriten ohne Druck aufspielen. "St. Pölten auswärts zu schlagen ist uns noch nie gelungen und wird auch dieses Mal ein harter Brocken. Wir wollen uns aber bestmöglichst verkaufen und dann schauen wir was passiert!", so Obmann Harald Bründlinger.


Den direkten Vergleich beider Teams gibt´s hier.

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