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Ein Wikinger für Salzburg

November 5, 2016

Mit dem Oberösterreicher Georg Lampl kam ein echter Wikinger vom Partnerverein VKL Vikings in die Mozartstadt. Mit Kampfgeist, Leidenschaft und einem erbarmungslosen Zug zum Korb hat er sich schnell in die Herzen der Fans gespielt und nicht zuletzt wegen 4,5 Assist pro Partie (7.Platz in der 2.BL) auch in die seiner Mitspieler. Wir haben den studieren Juristen vor dem morgigen Spiel vs. St. Pölten zum Interview gebeten:

 

 Immer fokussiert: Nr 6 Georg Lampl

 

Wie kam es dazu, dass du als nicht gelernter Point Guard nun den BBU-Aufbau leitest?

 

Nach dem plötzlichen Abgang von Keno Granacin am Anfang der Saison war die Aufbauposition offen. Ich wollte schon immer einmal Point Guard spielen, wurde aber in den vergangenen Jahren immer auf der Flügelposition eingesetzt. Bei der BBU Salzburg habe ich diese einmalige Chance nun ergriffen.

 

Was zeichnet dein Aufbauspiel?

 

Mein Aufbau ist durch Schnelligkeit gekennzeichnet. Ich versuche den Ball in der Offense so kurz wie möglich zu halten, um dann mehr Luft für die Defense übrig zu haben. Das bringt leider ein gewisses Risiko und Chaos mit sich, das man das wiederrum mit Ordnung und Ruhe, auch durch Ausstrahlung, wieder kompensieren muss.

 

Ziehst du lieber zum Korb oder schießt du eher?

 

Ich bin nicht der geborene Werfer, also muss ich zum Korb ziehen. Seit der Vorbereitung arbeite ich aber sehr hart an meinem Wurf.

 

Wie funktioniert die Abstimmung im Team nach den ersten Pflichtspielen?

 

Die Abstimmung funktioniert trotz der vielen Neuen eigentlich ganz gut. Wir müssen aber unbedingt an unserer Konzentration arbeiten, besonders im vierten Viertel sind wir noch zu inkonsequent und geben das Spiel leichtfertig aus der Hand – das ist unser größter Schwachpunkt.

 

Wo siehst du deine persönlichen Stärken und Schwächen?

 

Meine größte Stärke ist sicherlich mein schneller erster Schritt und mein Kampfgeist. Meine größte Schwäche ist noch der Wurf, der aber von Woche zu Woche besser wird. Zudem will ich an meiner Ausdauer arbeiten und besser darin werden, in entscheidenden Situationen die richtige Wahl zu treffen. Und mein Temperament gegenüber den Schiedsrichtern muss ich noch ein bisschen zügeln (lacht).

 

Wer sind die Favoriten auf den Meistertitel in der 2. Bundesliga?

 

St. Pölten, Villach und Mistelbach

 

Wo landet die BBU Salzburg am Saisonende?

 

Mindestens in der zweiten Play-Off-Runde.

 

Wenn du dir einen speziellen Basketball-Skill aussuchen könntest, welche wäre das?

 

Tomahawk Dunk.

 

Spielst du lieber vor eigenem Publikum oder auswärts? 

 

Ganz klar zu Hause, weil wir eine super Fan-Basis haben. Außerdem zählt die BBU Salzburg von der Infrastruktur und Organisation her zu den besten Vereinen in der Zweiten Bundesliga. Man spürt das alles am Spielfeld und ist dadurch doppelt motiviert. Auswärts bist du mit deinem Team auf dich alleine gestellt, bist aber motiviert den Gegner und seine Fans zu besiegen.

 

Du bist studierter Jurist: Bringt dir dein Studium etwas beim Basketball?

 

In meinem Berufsfeld muss man eine gewisse Genauigkeit und Disziplin mitbringen. Ich versuche mein gelegentlich noch chaotisches Spiel dadurch zu ordnen und strukturierter zu gestalten. Es färbt also ein wenig auf den Sport ab.

 

 

Georgs Stats gibt´s hier.

 

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