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Der X-Faktor

November 18, 2016

Dusan Oluic liefert im "Schatten" von BBU-Topscorer Guillermo Sanchez von Spiel zu Spiel beeindruckende Statistiken ab. Im Offensespiel steckt zwar noch deutlich Potential, doch in der Defense stellt er die Gegner immer vor eine fast unlösbare Aufgabe, was er u.a. mit 2.5 Steals pro Partie unter Beweis stellt. Wir haben mit dem  196cm großen Forward mit den "Krakenarmen" (Anm: 206 Spannweite) über seinen Wechsel nach Salzburg gesprochen.

 

 Schnell, athletisch und in der Defense knallhart: Dusan Oluic

 

Warum bist du zur BBU Salzburg gewechselt? Du hattest doch aus finanzieller Sicht lukrativere Angebote.

 

Im Sommer verbrachte einige Zeit in Salzburg und mochte die Stadt, Menschen und Natur auf Anhieb. Bevor ich dann heim nach Ungarn gefahren bin, habe ich einige Male mit der BBU Salzburg trainiert. Obwohl der Kader eigentlich voll war, hat sich das Management für mich interessiert. Doch auf einmal änderte sich einiges im BBU-Kader (Abgang Jamie Kohn & Kenan Gracanin, Anm.) und plötzlich wurde ich gebraucht – das geschah alles recht spontan und etwas unerwartet. Ich hatte dennoch ein gutes Gefühl  bei der Entscheidung mich der BBU Salzburg anzuschließen. Wir hatten die gleichen Pläne und Ziele für die Zukunft. Jetzt bin ich hier und glücklich zum Team dazu zu gehören.

 

Was weißt du über den Basketball in Österreich?

 

Ehrlich gesagt nicht viel. Aber meine Teamkollegen kennen die Liga mitunter sehr gut – sie helfen mir wo sie nur können und geben mir Tipps für den kommenden Gegner.

 

Warum klappt der erste Heimsieg noch nicht?

 

Wir wollen es unbedingt! Nur glaube ich, dass wir am Ende des Spiels zu viel wollten und dann einfach unkonzentriert werden. Besonders in der Crunch Time waren wir weit weg von dem Spiel, dass wir eigentlich abliefern können. Auch wenn wir bereits nah am ersten Heimsieg waren, hat immer etwas gefehlt. Aber wir dürfen wir nicht vergessen, dass unsere ersten Gegner in der SH Alpenstraße starke Teams mit viel Erfahrung waren. Ab sofort werden wir aber keine guten Gastgeber mehr sein und die Punkte in Salzburg lassen.

 

Was muss sich in eurem Spiel ändern?

 

Wir müssen intelligentere Entscheidungen treffen und ruhiger sein, vor allem in den letzten Minuten des Spiels. Damit wird unser Leben viel einfacher und die Fans sind glücklich.

 

Was läuft gut, was läuft noch schlecht?

 

Im Team sind lauter neue Spieler, wir brauchen einfach noch Zeit, um einander besser kennenzulernen und zu wissen, wie jeder am Court tickt. Unsere Teamchemie ist großartig und das ist das Grundgerüst für den gemeinsamen Erfolg. Mit unserem Siegeswillen und der großen Erfahrung von Coach Saulius werden wir von Spiel zu Spiel besser.

 

Wo steht die BBU Salzburg am Ende der regulären Saison?

 

Ich bin kein Fan von Vorhersagen, besondern nicht im Sport, wo alles möglich ist. Es zählt nur, dass wir unser bestes geben und uns nicht auf andere verlassen. Wir müssen hart arbeiten, uns jeden Punkt erkämpfen und gesund bleiben – nur so geht es. Mit etwas Glück können wir dann die Überraschung der Liga werden.

 

Wer sind deine Kumpels im Team?

 

Wir verstehen uns untereinander hervorragend im gesamten Team, da wäre es nicht fair bestimmte Spieler hervorzuheben. Jeder fühlt sich gut, wenn wir zusammen am Court sind und das ist das Wichtigste.

 

Wo verbringst du deine Freizeit? Hast du schon einen Lieblingsplatz in Salzburg?

 

Mein großer Wunsch ist es fließend deutsch zu sprechen. Deshalb gehe ich vier Mal die Woche zum Sprachkurs an der Universität. Außerdem bin ich beim Training der U14 mit dabei und helfe den Youngster dabei sich zu verbessern. Gute Freunde von mir studieren am Mozarteum, es wird also nie langweilig für mich. Meine Lieblingsorte waren im Sommer die Seen um Salzburg herum. Jetzt, wo es ungemütlicher wird, bin ich aber noch auf der Suche für meinen ganz speziellen Ort im Winter. 

 

Seine Stats gibt´s hier zum Nachlesen.

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