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Neue Partnerschaft auf Augenhöhe

August 13, 2018

Die Raiffeisen Flyers Wels (ABL) und die Basketballunion Salzburg gehen mit der kommenden Saison eine in der

österreichischen Basketballwelt aktuell einzigartige Partnerschaft ein. Dabei steht die Ausbildung junger Spieler im Vordergrund, doch auch ein besonderes sportliches Highlight ist bereits geplant.

 

Was in vielen Ländern bzw. Sportarten bereits seit Jahren zur Normalität gehört, wird in Österreich jetzt auch im Basketball umgesetzt. Die Raiffeisen Flyers Wels und die Basketballunion Salzburg gehen eine Kooperation ein, bei der vor allem die Entwicklung junger Talente im Vordergrund steht. So werden ab der Saison 18/19 einige junge Talente der Flyers mittels Doppellizenz auch im Kader der BBU stehen, um in der 2. Bundesliga - bei entsprechender Leistung - mehr Spielzeit und damit wichtige Erfahrung zu sammeln. Diese Spieler werden aber im Training der Salzburger soweit wie möglich eingebunden und sollen auch Teil der BBU Familie werden. „Uns war es von Beginn an wichtig, dass es keinen Ober und Unter gibt in der Beziehung, sondern dass wir uns auf Augenhöhe bewegen, denn jeder von uns hat seine Stärken und Vorteile, von denen der andere profitieren kann“, erklärt Obmann Harald Bründlinger. Gemeinsam mit dem sportlichen Leiter und Headcoach der Flyers, Sebastian Waser, war er die treibende Kraft hinter dem Projekt.

 

Wie jede Beziehung erfordert auch diese einige Kompromisse, doch beide Seiten gehen diese gerne ein, denn mittel- und langfristig wird man davon spürbar profitieren. So kann aus Sicht der BBU nun jungen Spielern bereits ab 14 Jahren ein potentieller Karriereplan vorgelegt werden, denn mit dem eigenen Leistungszentrum, der 2.BL bis hin zur Möglichkeit zu den Flyers in die 1.BL zu wechseln und Profi zu werden, bietet man Talenten eine aktuell fast einzigartige Möglichkeit in Österreich. Wels profitiert davon, dass ihre jungen Spieler in der 2.BL mehr zu Einsatz kommen und dadurch sportlich, aber auch menschlich, reifen und somit die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass sie einmal gute Erstligaspieler werden und nicht wie viele junge Talente auf den Ersatzbänken der Erstligisten ihr Dasein fristen.

 

„Wir haben das von Beginn an sehr ernst genommen und es ist auch relativ Aufwendig, denn von der gemeinsamen Planung der Spieltermine bis hin zur Überlegung wie die jungen Spieler in die Trainings kommen ist vieles zu beachten. Es wird sich aber auszahlen, das zeigen unzählige Beispiele in anderen Sportarten bzw. in anderen Länder in der Basketballwelt bereits vor. Am ersten Spielwochenede nach dem Jahreswechsel haben wir übrigens schon etwas Besonderes geplant und zwar werden wir bei uns ein Ligaspiel der BBU und danach unser Heimspiel austragen. So etwas hat es bisher noch nicht gegeben und alle Fans kommen in den Genuss von hoffentlich zwei spannenden Spielen, müssen aber nur einmal zahlen“, so Sebastian Waser.

 

Infos zu unserem Kooperationspartner unter: www.flyerswels.at

 

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