• Facebook - Grey Circle
  • YouTube - Grey Circle
  • Instagram - Grey Circle

Luka Milovac im Interview

February 15, 2019

Seit zwei Jahren ist Luka Milovac bei der BBU Salzburg - und seit seiner Ankunft eine tragende Säule des Teams. Wie er sich die letzte Niederlage erklärt, was sich ändern muss, und welchen Kontakt er zur NBA hat, verrät unser heimlicher Spaßvogel nun Lorenz Ruppert im Interview.

 

Luka, am Samstag hattet ihr das erste von zwei wichtigen Auswärtsspielen in Klagenfurt. Leider hat es für die Revanche nicht gereicht. Trotz guter erster Halbzeit habt ihr am Ende noch verloren. Was ist passiert?

 

Gute Frage. Es hat sich so angefühlt, als wären wir ein komplett anderes Team in der zweiten Halbzeit. Wir haben ohne Energie gespielt, als ob wir gedacht hätten, dass wir das Spiel schon gewonnen hätten.

 

 

Nun liegt ihr punktgleich hinter KOS Celovec aus Platz 10. Die Playoffs sind noch drin, aber es wird sehr schwierig. Am Samstag geht es nach Mistelbach zum nächsten wichtigen Spiel. Was macht in den nächsten Spielen den entscheidenden Unterschied?

 

Wir müssen auf jeden Fall viel besser verteidigen als in den letzten Spielen. Und im Angriff zurückkehren zu dem, was wir zu Saisonbeginn getan haben: den Ball abgeben.

 

 

Du spielst deine zweite Saison in Salzburg und bist seit deiner Ankunft einer der tragenden Spieler. Was macht für dich die Mannschaft aus, und was für ein Spieler bist du?

 

Für mich bedeutet es viel Teil dieses Teams zu sein. Vor allem nachdem was passiert ist wie letztes Jahr zu Saisonbeginn ich zur Mannschaft gestoßen bin und alles neu war für mich: das Land, die Stadt, eine neue Sprache. Ich habe niemanden hier gekannt. Das Team hat mich sehr gut aufgenommen und auch abseits des Spielfeldes unterstützt bei der Arbeits- und Wohnungssuche. Ohne die BBU wäre das viel schwerer gewesen. Als Spieler bin ich der Typ der immer versucht das zu tun was am besten für die Mannschaft ist.

 

 

Gebürtig kommst du aus Slowenien, genauer aus Celje, der drittgrößten Stadt. Dort ist Handball das große Aushängeschild. RK Celje gewann 2004 sogar den EHF-Pokal. Ist Handball eine heimliche Liebe von dir, oder was machst du als sportliche Abwechslung? Und bist du Beno Udrih von den Detroit Pistons, der ja ebenfalls aus Celje kommt, schonmal begegnet?

 

Ehrlich gesagt habe ich Handball und Basketball gleichzeitig trainiert, da mein Vater Trainer eine Nachwuchsmannschaft bei Celje ist; ich hatte also keine Wahl. Aber am Ende hat die Liebe zum Basketball überwogen. Aber hätte ich mich nicht für Basketball entschieden, dann wäre ich jetzt sicher ein Handballspieler, oder zumindest vesuchen einer zu sein. Beno Udrih habe ich schon ein paar Mal getroffen, da ich mit seinem älteren Bruder früher zusammengespielt habe.

 

 

Wie hat dich dein Weg zum Basketball geführt, und wie bist du nach Salzburg gekommen?

 

Eigentlich bin ich zuerst nach Linz gegangen um dort zu arbeiten, da meine Schwester dort mit ihrer Familie wohnt. Nach einiger Zeit Arbeit habe ich mich nach einer Mannschaft umgesehen; Harald (vorheriger Obmann, Anm. d. Red.) hat herausgefunden, dass ich spielen will und hat mich zu einem Probetraining eingeladen.

 

 

Was sind denn deine Hobbies abseits des Basketballs?

 

Mein größtes Hobby neben Basketball ist es, meinen Teamkollegen den Hintern bei FIFA zu versohlen.

 

 

Please reload