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Dusan Oluic im Interview

March 8, 2019

Mit seinen Krakenarmen ist unsere #8, Dusan Oluic, sicher einer der auffälligsten Spieler der Liga. Was der Spaß-Komplize von Luka Milovac über den bisherigen Saisonverlauf denkt, und welche Reisetipps er für euch parat hat, erzählt er Lorenz Ruppert im Interview.

 

Dusan, letzte Woche ging es auswärts gegen Wörthersee. Aus dem erhofften Auswärtssieg wurde eine deutliche Niederlage. Was war los?

 

Wörthersee hat das Spiel sehr gut begonnen. Sie haben gleich mal vier Dreier trotz guter Verteidigung getroffen. Über das ganze Spiel haben sie die Hälfte ihrer Dreierversuche getroffen; das macht es einem einfach unglaublich schwer. Ich bin aber sehr froh darüber, dass wir nie aufgehört haben zu kämpfen, und dass wir über das ganze Spiel hinweg versucht haben zurückzukommen.

 

 

Am Samstag geht der Grunddurchgang schon wieder zu Ende. Ihr habt am Ende Platz Zehn fix und müsst in die Play-Downs. Wie ist die Stimmung in der Mannschaft?

 

Natürlich sind wir über das Ergebnis der Saison enttäuscht, weil wir wissen, dass wir mehr können. Wir müssen jetzt einfach schauen, dass wir das Beste daraus machen und dafür kämpfen, dass wir in der Liga bleiben. Wir wissen was wir können, und was wir tun müssen, um das zu schaffen.

 

 

Ihr spielt zum Abschluss gegen die Dornbirn Lions, also gegen die stärkste Offensive der Liga. Wie wollt ihr das Offensivfeuerwerk in den Griff bekommen?

 

Unsere Verteidigung war in den letzten Spielen relativ gut. Unser Problem ist der Angriff. Ihnen wird vermutlich Arruti als wichtiger Baustein fehlen, weshalb da schon was möglich sein sollte. Wir haben keine Probleme mit der Verteidigung im Moment, eher im Angriff. Wir arbeiten daran, um das schnellstmöglich in den Griff zu bekommen. Das Spiel am Samstag ist eine gute Gelegenheit, um die Dinge wieder gerade zu biegen vor den Play-Downs.

 

 

Du selber spielst schon deine dritte Saison bei der BBU Salzburg und bist mit Luka für die gute Stimmung verantwortlich. Wie bringst du das Team nach einer Niederlage am schnellsten wieder zum Lachen?

 

Manchmal war es einfach nicht möglich die Jungs aufzumuntern, weil wir ein paar Spiele hatten, die wir sehr knapp und im letzten Moment verloren haben. Manchmal muss man einfach erstmal nach Hause, etwas Abstand gewinnen und über das ein oder andere nachdenken. Abseits des Feldes sind wir gute Freunde und verbringen viel unserer Freizeit zusammen. Leider haben wir es nicht geschafft diese guten Freundschaften und diese Energie auf's Feld zu bringen. Wie genau ich die gute Laune am Ende zurückbringe, das bleibt aber teamintern *lacht*

 

 

Du bist gebürtiger Serbe und hast in Ungarn schon als Profi gespielt. Wie kann man sich die Liga in Ungarn vorstellen, und wie würdest du sie mit der österreichischen vergleichen?

 

Ich glaube, der größte Unterschied liegt darin, dass in Ungarn viel systematischer gespielt wird. In Österreich wird mehr Eins gegen Eins gespielt, und es gibt mehr Platz für kreative Spieler um ihr Bestes zu zeigen. Außerdem ist Basketball in Ungarn beliebter als hier in Österreich; dort sind viel mehr Zuschauer bei den Spielen, es ist lauter und die Stimmung ist besser bei den Spielen.

 

 

Wie bist du zum Basketball gekommen, und was empfiehlst du unseren NachwuchsspielerInnen?

 

Ich habe erst mit 18 Jahren in meinem letzten Schuljahr angefangen, was sehr spät ist. Ich hatte Glück, dass ich einen guten Coach hatte. Er hat etwas in mir gesehen und an mich geglaubt, auch wenn ich "alt" war und mir einige Grundlagen gefehlt haben, die ich in den Nachwuchsteams verpasst habe. Irgendwie habe ich es aber doch geschafft bis hierher, was für mich so in Ordnung ist. Daher ist meine Empfehlung an unseren Nachwuchs, dass sie nicht zu viel nachdenken sollen, dass sie Spaß haben sollen, und dass sie niemals aufgeben sollen, weil es niemals zu spät ist.

 

 

Was machst du denn abseits vom Basketball und was sind deine Hobbies?

 

In meiner Freizeit mache ich grundsätzlich gerne und viel Sport, aber meine Lieblingssportart Nummer Zwei ist Tennis. Daher spiele ich ab und an mal mit Freunden, wenn es meine Zeit erlaubt. Bei schönem Wetter gehe ich auch gerne an schöne Seen in Salzburg und der Umgebung; das sind die besten Plätze um zu entspannen, runterzukommen und das schöne Österreich zu genießen.

 

 

Du hast lange Zeit in Budapest gelebt. Dies ist wie Salzburg eine der beliebtesten Touristenstädte Europas. Was muss man dort unbedingt gesehen haben?

 

Ich habe dort zehn Jahre gelebt, und es ist für mich wie meine Heimatstadt. Budapest ist eine tolle Stadt, die für jeden etwas hat: egal ob Kind oder SeniorInnen. Es ist sehr groß; für ein ausgiebiges Sightseeing der bekanntesten und schönsten Plätze sollte man schon vier bis fünf Tage einplanen. Ich kann die Spas dort empfehlen, von denen es sehr viele gibt. Die Donau mit elf oder mehr Brücken ist natürlich auch schön. Jeder findet dort seinen besonderen Lieblingsplatz. Man braucht auch keinen Stadtführer, da es so viele schöne Dinge zu sehen gibt, dass man eigentlich nichts verpassen kann.

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