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Goran Simic im Interview

March 16, 2019

Goran Simic ist einer unserer Spieler aus unserem ÖBV-zertifizierten Leistungszentrum. Im Interview mit Lorenz Ruppert verrät er, wie es ihm im Salzburger Schulsportmodell geht, und welche Rolle Kobe Bryant für ihn spielt.

 

 

 Goran, am Samstag ging es gegen Dornbirn. Du warst nicht dabei, sondern für die Landesliga im Einsatz. Wie war's?

 

Genau, ich war nicht da. Wir haben in Hallein gespielt und ich habe den Landesligajungs dabei geholfen. Es war ein relativ leichtes Spiel für uns, da Hallein mit einer sehr jungen Mannschaft gespielt hat.

 

 

Du bist ja bislang noch überwiegend Trainingsspieler, zeigst aber in der Landesliga schon tolle Leistungen. Nach sechs Spielen habt ihr fünf Siege und seid klar an der Tabellenspitze. Welche Rolle spielt die Herren Zwei für dich, und was ist dort diese Saison möglich?

 

Ja, diese Saison schaut ein bisschen anders aus als die letzte. Jetzt habe ich in manchen Bundesligaspielen Spielzeit bekommen und das hat mir schon geholfen. Ich habe mich schon verbessert und wir haben einen sehr guten Kader in der Landesliga. Die ist für mich eigentlich sehr wichtig, weil ich da viel Spielzeit habe und ohne Druck spielen kann. Die Jungs sind super und wir sind so wie eine große Familie. Wir spielen gut zusammen und so macht es jedem von uns Spaß. Und ja, ich glaube, dass der Titel möglich ist; das ist unser Ziel in diesem Jahr.

 

 

Am Sonntag starten die Playdowns in der zweiten Bundesliga. Ihr spielt zuerst gegen die BBC Nord Dragonz aus Eisenstadt. Wie geht ihr in die Playdowns, und besonders in dieses Auftaktspiel?

 

Über die Playdowns zu sprechen ist gar nicht so einfach. Wir haben hart trainiert und Mannschaft und Coach sind bereit für den BBC und alle anderen Gegner. Es gibt keine Favoriten und jede Mannschaft muss in jedem Spiel hart kämpfen um einen Sieg zu holen.

 

 

Als Spieler unseres Leistungszentrums bist du auch im Salzburger Schulsportmodell, kurz SSM. Es ermöglicht einen Schulabschluss am Gymnasium oder einer Handelsschule, der ein Jahr länger dauert, dafür aber den sportlichen Werdegang auch während der Schulzeit uterstützt. Wie kann man sich deinen Alltag dort vorstellen?

 

Jeden Tag habe ich zuerst Schule, dann ein bisschen Freizeit und später abedns Training. Vom SSM Schulmodell kann man wirklich gut profitieren. Von der Schule bekommst du auch viele Trainingsmöglichkeitenentweder Krafttraining (mit Eno Vogel – wirklich ein super Trainer)oder Spezialtraining mit unserem Nachwuchskoordinator Wolfgang Stöglehner, der ein richtiger Profi beim Thema Basketballtraining ist. Mit dem SSM komme ich somit auf zehn Trainings pro Woche; das ist zwar machmal auch sehr anstrengend, aber sehr wichtig für meine Entwicklung.

 

 

Du kommst gebürtig aus Zvornik, eine kleine Stadt in Bosnien an der serbischen Grenze. Beschreib' doch mal deine Heimat und deine Kindheit; und wie bist du zum Basketball gekommen?

 

Ja genau, ich komme aus Zvornik, einer kleinen aber schönen Stadt. Vor Basketball habe ich Fußball und Karate trainiert, aber in meiner Kindheit habe ich immer einen kleinen Korb gehabt und da zum ersten mal Basketball gespielt. Das war damals aber nur Hobby. Mit acht Jahren habe ich beim Verein Drina Zvornik angefangen und meine Spielerkarriere sozusagen begonnen. Später habe ich in vielen Vereinen in Belgrad gespielt. Dann bin ich 2016 nach Salzburg gekommen.

 

 

Als junger Bundesligaspieler, was glaubst du ist entscheidend für junge Nachwuchsspieler, um den Sprung nach oben zu schaffen?

 

Für junge Nachwuchsspieler ist das Training die wichtigste Sache. Nur mit einem guten Training kann man sich verbessern. Motivation und Vorbilder wie Jordan, James, Kobe, oder eine andere Person, sind auch sehr wichtig. Mein Vorbild war immer Kobe wegen seiner "Mamba Mentality" und Arbeitseinstellung. Erfahrungen durch Spiele in Nachwuchs oder Bundes- oder Landesliga spielen in meinen Augen auch eine sehr große Rolle.

 

 

Was machst du abseits des Feldes um dich zu entspannen?

 

Nicht viel. Ich treffe mich mit Freunden und Familie in Serbien wenn ich Zeit habe. Sonst bin ich meistens zuhause, lerne für die Schule oder schlafe.

 

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