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Rejhan Sahinovic im Interview

March 19, 2019

Nach seinem grandiosen Spiel am Sonntag haben wir uns sofort unsere #13, Rejhan Sahinovic. geschnappt. Über seine Anfänge im Basketball sowie seinen Alltag in Salzburg könnt ihr euch über das Interview mit Lorenz Ruppert informieren.

 

Rejhan, am Sonntag gingen die Play-Downs los. Ihr habt gegen die BBC Nord Dragonz gleich mal einen deutlichen Sieg gefeiert. Was hat den Unterschied gemacht?

 

Ich glaube die Energie und unsere Verteidigung waren der Schlüsselfaktor bei diesem Sieg.

 

 

Nach deinem Zusammenstoß zu Beginn des zweiten Viertels mit Markus vom BBC hast du ein tolles Spiel inklusive sieben Rebounds gemacht. War das der "Hallo Wach"-Effekt?

 

Ich bin mit einem guten Gefühl in das Spiel gekommen und das ist glaube ich das Wichtigste. Aber wenn das ein "Hallo Wach"-Signal war, dann hoffe ich, dass es anhält. Ich will nicht, dass so etwas nochmal passiert, wenn es sich vermeiden lässt.

 

 

Am Samstag geht es direkt weiter gegen Deutsch-Wagram mit Ex-BBUler Lukas Reichle. Im letzten Spiel schrammten sie gegen KOS an ihrem ersten Sieg der Saison vorbei. Woran müsst ihr bis dahin noch arbeiten?

 

Ihr letztes Spiel zeigt, dass sie sich von Saisonbeginn an stetig verbessert haben. Wir müssen das Spiel sehr ernst nehmen und unsere beste Leistung zeigen.

 

 

Du spielst jetzt mit 20 Jahren schon im dritten Land Basketball. Beschreib' doch mal deinen Weg von deinen Anfängen im Basketball bis zur BBU.

 

Ich habe angefangen Basketball zu spielen als ich 15 war. Da ich größer war als die anderen, hat mich mein Sportlehrer gefragt, ob ich bei der Schülermannschaft spielen kann. Ich habe unsere Schule dann beim ersten Turnier zum ersten Platz geführt, und mein Lehrer hat mir empfohlen für den Lokalverein KK Bratstvo zu spielen. Dort habe ich die halbe Saison verbracht, ehe ich mich dazu entschieden habe nach Sarajevo zu ziehen. Dort habe ich für KK KOS gespielt, welcher als der Topclub des Landes für junge Spieler gesehen wird. Nach zweieinhalb Jahren bin ich nach Deutschland gezogen um dort für die Telekom Baskets Bonn zu spielen. Eineinhalb Jahre später bin ich schließlich nach Salzburg gezogen.

 

 

Was ist in deinen Augen entscheidend für unsere jungen Talente, um es in die Zweite Liga oder noch weiter nach oben zu schaffen?

 

Jeder Nachwuchsspieler sollte einfach hart arbeiten und auf seine Chance warten auf dem Feld zu zeigen was er kann.

 

 

Hast du ein bestimmtes Ritual vor Trainings oder Spielen, und wie bereitest du dich auf Spiele vor?

 

Ich treffe keine bestimmten Vorbereitungen vor einem Spiel; ich versuche einfach nur hochkonzentriert zu bleiben.

 

 

Wie sieht denn dein Alltag aus außerhalb der Halle, und was sind deine Hobbies?

 

Normalerweise stehe ich um 07:30 Uhr auf, da ich Deutschkurse habe. Danach gehe ich bei schönem Wetter gerne Fahrradfahren, in die Kraftkammer, oder spiele zuhause Videospiele. Nach Basketball spiele ich am liebsten Videospiele, weil das mein größtes Hobby ist, aber wenn ich frei habe, dann radel ich gerne oder gehe einfach in der Stadt spazieren.

 

 

Du kommst aus Bihac. Dort findet jährlich die internationale Una Regata statt. Überhaupt glänzt die Stadt mit viel Natur. Eine Geheimtipp für den Sommerurlaub?

 

Ich bin in Bihac geboren, aber die meiste Zeit meines Lebens habe ich in Bosanska Krupa verbracht. Das liegt auch am Ufer des Flusses Una, also kommt die Una Regata auch hier vorbei. Ich kann jedem, der Zeit übrig hat, empfehlen die beiden Städte zu besuchen; ich garantiere, dass niemand diese Entscheidung bereuen wird.

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