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BBU gewinnt auswärts mit einem Buzzer-Beater gegen Deutsch Wagram – übernimmt dadurch die Führung in Playdown

March 25, 2019

Nach dem Sieg gegen BBC Nord zum Auftakt der Play-Downs, holt sich die BBU den nächsten wichtigen Sieg nach einem Krimi in Niederösterreich 83:86.

 

 

Salzburgs Co-Kapitän Joch war gesperrt, Simic verhindert, alle Kooperationsspieler sind mit Wels im Einsatz und der Kapitän Mouratoglou muss bereits nach einer Minute verletzt raus. Keine guten Vorzeichen für das Spiel. Beide Teams fangen ziemlich nervös an und erst in der zweiten Minuten gibt es den ersten Treffer durch Oluic. Die BBU behält in der Defensivschlacht die Oberhand und führt nach 5 Minuten 4:10.

Danach sind die Alligatoren (angeführt von ex-Salzburger Reichle) heiß von der Dreipunktline und gleichen schnell aus. Durch die intensive Partie sind beide Teams schnell in Foulbonus. Ostojic bleibt von der Freiwurflinie sicher und die Mozartstädter führen 15:20 nach Viertel 1.

 

Das zweite Viertel starten die Alligators sehr aggressiv und holen sich gleich den Ball mit einem Steal. UDW versucht das schnelle Spiel mit vielen Dreierversuchen – die BBU setzt auf das Spiel unter dem Korb. Es entwickelt sich ein ausgeglichenes Spiel nach 15 Minuten – 28:33.

In weiterer Folge kontrollieren die Salzburger weiterhin die Bretter, aber die Distanzschützen von Deutsch Wagram treffen ihre Würfe. BBU hält kämpferisch gut dagegen und zur Halbzeit steht es – 36:43.

 

Im dritten Viertel änderte sich wenig an der Spielanlage. Das Heimteam trifft vom Down-Town – BBU spielt leidenschaftlich trotz verkürzter Bank mit viel Energie, somit 48:55 nach 25 Minuten.

Salzburger kommen dadurch aber schnell in Foulprobleme und es gibt einige Freiwürfe für Alligators. Eine Minute vor dem Viertelende gibt es einen Unentschieden 57:57. BBU nimmt ein Timeout, um sich für die letzte Minute im ¾ zu sammeln. Leider geht die Taktik nicht auf und Deutsch Wagram führt 60:59.

 

Das letzte Viertel ist sehr intensiv und es wird auch ein technisches Foul gegen Salzburger Coach sowie Foul in Offense gegen Salzburg gepfiffen. Der Gastgeber führt mit +4.  BBU erhöht den Druck und Energielevel und kann 6 Minuten vor Schluss mit 63:66 die Führung wieder übernehmen. Trotz Time-Outs bleibt die BBU im guten Rhythmus und kann die Führung innerhalb einer Minute auf +10 ausbauen. Der UWD-Coach nimmt noch eine Auszeit 5 Minuten vor dem Ende. Alligators versuchen mit Fouls die Zeit zu stoppen, was zum Teil gelingt. 72:78 zwei Minuten vorm Ende, wobei die Heimmannschaft den Druck in der Verteidigung erhöht. BBU bleibt sicher von der Linie und führt 76:83 55 Sekunden vorm Ende. 40 Sekunden bei Führung 78:83 nimmt BBU ein Timeout. 81:83 33 Sekunden vorm Ende nach einem Dreier – durch den Druck kommen die Alligators nochmal zum Ball und gleichen 21 Sekunden vorm Ende aus. Ein Dreier von Mitchel knapp vor der Schlusssirene sichert den Sieg für die BBU 83:86!

 

Die Reboundüberlegenheit, sowie der Buzzerbeater waren schlussendlich spielentscheidend. Trotz zahlreicher Ausfälle und Turnover gewinnt die BBU auswärts und übernimmt damit die Tabellenführung in Playdown. Nächste Woche spielen die Salzburger wieder auswärts, diesmal gegen den Tabellennachbar KOS Celovec/Klagenfurt.

 

Union Deutsch Wagram Alligators – BBU Salzburg 83:86 (15:20 / 21:23 / 24:16 / 23:27)

 

Für Salzburg spielten: Mitchel (25 Punkte), Ostojic (16), Milovac (15), Sanchez und Oluic (je 8), Perak und Sahinovic (je 6), Mucha (2), Renner, Mouratoglou

 

Stefan Grassegger Headcoach der Alligators: „Es ist sehr frustrierend, dass wir das 2. Mal in der letzten Sekunde über einen Dreier verloren haben. Aber die Entwicklung stimmt mich positiv, obwohl wir später im Spiel einen Lauf kassiert haben, aber wieder ins Spiel gefunden haben. Das stimmt mich sehr positiv. Gratulation an Salzburg zum Sieg in einem spannenden Spiel.“

Aaron Mitchell, Headcoach der BBU: „Gratulation an Deutsch Wagram. Sie haben stark gekämpft. Ich bin aber froh, dass wir gewinnen konnten. Deswegen sind wir hierhergefahren. Die anderen Teams werden sich hier noch sehr schwer tun.”

 

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