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Doppelrunde vom Wochenende bringt gemische Ergebnisse

November 4, 2019

Zwei Spiele innerhalb von 48 Stunden brachten der BBU einen Heimsieg und eine Auswärtsniederlage.

 

 

Salzburger Falken bleiben zuhause ungeschlagen!

 

Fotocredit: Burgschwaiger 

Dank des Aufstiegs der SWARCO Raiders Innsbruck fand an Allerheiligen in Salzburg das erste West-Derby der Saison statt. Beide Teams hatten in dieser Saison bereits bewiesen, dass sie für Siege gut sind. Dennoch waren es die Mozartstädter, die, wieder einmal angeführt von Guillermo Sánchez, einen Blitzstart hinlegten. Der spanische Power Forward erzielte in gerade einmal drei Minuten neun Punkte und so stand es bereits früh 15:6. Während sich bei den Gästen langsam aber sicher der an diesem Abend ebenfalls überragende Oliver Vujakovic warm warf, punktete auf der anderen Seite Sánchez für die Salzburger weiter nach Belieben. 31:17 stand es deshalb bereits nach nur einem Viertel. In den folgenden zehn Minuten bis zur Halbzeit zeigten sich die Innsbrucker defensiv verbessert. In Kombination mit zehn Punkten von Vujakovic im zweiten Abschnitt konnte der Rückstand bis zur Pause auf ein 48:42 reduziert werden.

In Hälfte zwei waren die nun sehr aggressiven Salzburger wieder das tonangebende Team. Mit sieben Steals in Viertel drei wurden die Tiroler massiv unter Druck gesetzt. Ganz stark in dieser Phase der griechische BBU-Routinier Dimitris Mouratoglou, der neun Punkte beisteuerte. Da die Heimmannschaft vorne auch den Ball besser bewegte als die Raiders, stand es nach drei Vierteln 69:52. Im Schlussabschnitt sah es lange so aus, als würde sich daran nicht mehr ändern, bis Vujakovic wenige Minuten vor Schluss noch einmal Spannung in die Partie brachte. In zwei Minuten scorte der luxemburgische Flügelspieler elf Punkte und verkürzte den Rückstand immer weiter. 34 Sekunden vor Ende lagen die Innsbrucker gar nur mehr fünf Punkte hinten. Der Kraftakt kam aber ein bisschen zu spät, denn damit endete die Aufholjagd und die Salzburger fuhren einen 90:82-Sieg ein.

Dejan Ljubinkovic, Head Coach Salzburg: „Meine Burschen haben heute echten Kampfgeist bewiesen, unser Lazarett ist noch nicht dünner geworden und trotzdem kämpfen die Spieler bis zum Schluss. Gratulation an die Mannschaft!“

 

Für die BBU Salzburg spielten: Mouratoglou (26 Punkte), Sánchez (23, 4 Dreier), Buchegger (14), Yokoyama (13, 3), Milovac (12), Tepic (2), Joch und Axmann.

 

Für die SWARCO Raiders Innsbruck punkteten Vujakovic (38), Gardiner (16) und Oberhauser (14) zweistellig.

 

Außerdem: Luka Milovac zeigte einmal mehr sein Talent als Allrounder mit zwölf Punkten, neun Rebounds, fünf Assists und drei Steals. Ähnlich vielseitig zeigten sich an diesem Abend Sánchez, der neben 23 Punkten noch sechs Rebounds, sechs Assists, vier Steals  und einen Block ablieferte. Auch Mouratoglou zeigte als Topscorer neben seinen 26 Punkten mit sechs Rebounds, drei Assists und zwei Steals sein ganzes Können.

 

 

BBU schwächelt in Klagenfurt

 

Fotocredit: pictorial

Lange konnte die verletzungsgeplagte Basketballunion Salzburg nach ihrem Heimsieg vom Freitag gegen Innsbruck nicht rasten. Bereits am Sonntag musste man im ersten von drei Auswärtsspielen in Serie nach Klagenfurt zu den Wörthersee Piraten. Die Truppe um Trainer Dejan Ljubinkovic wirkte zu Spielbeginn müde, ist ihr Spielstil doch sehr intensiv und die Zahl an gesunden Spielern gering. Wörthersee nutzte das aus und überraschte die BBU Salzburg mit einer Ganzfeldpresse. So entstanden einige Ballverluste, die zu einem schnellen 7:1 für die Piraten führten. Dann beruhigte sich das Spiel wieder etwas und die Salzburger Falken kämpften sich auf 10:7 zurück. Allerdings lebte man im Angriff fast ausschließlich von Guilliermo Sánchez, auf den sich die Verteidigung der Klagenfurter schnell einstellte. Mit einem 15:10 ging es in das zweite Viertel, in dem Wörthersee weiterhin, angeführt durch Spielmacher Ziga Erculj, ein schnelles Passspiel aufzog und sich so einfache Punkte herausspielten konnten. Gleichzeitig zeigten sich die Piraten defensiv wacher und ließen lediglich neun Punkte der BBU bis zur Halbzeit zu. Besonders Luka Simoner erwies sich bis dahin als Anker in der Verteidigung. In einer punktearmen Partie mit schwachen Wurfquoten stand es somit 31:19 zum Pausentee.

Ein anderes Spiel sah man dann im dritten Viertel, als die Salzburger Falken zur Aufholjagd bliesen. Guilliermo Sánchez und Dimitris Mouratoglou konnten sich nun endlich durchsetzen - unterstützt von Buchegger, der zum 31:31 ausglich. Zudem legte man defensiv mit einer Zonenverteidigung eine Schippe drauf, sodass den Piraten erst nach über drei Minuten die nächsten Punkte gelangen. Dann schlug Tevz Ruzic für Wörthersee zu, dem in dieser Phase zwölf Punkte gelangen. Die Klagenfurter entwischten auf 40:33, ehe man das Spiel durch Buchegger zum 42:42 und durch Luka Milovac zum Viertelende auf 46:46 ausgleichen konnte. Das letzte Viertel begann durch die schnelle Führung durch Milovac verheißungsvoll, doch Erculj bremste die Salzburger Falken mit zwei Dreiern aus. In der Folge wirkte die BBU verunsichert und verlor trotz guter Chancen zu oft den Ball. Man blieb zwar immer in Schlagdistanz, doch die Piraten wirkten konzentrierter. Am Ende gewannen die Gastgeber mit 63:55.

 

"Am Anfang haben wir gut gestartet, dann haben wir mit der Zonen-Verteidigung in der zweiten Halbzeit etwas aufholen können. Am Ende ist uns mit der kurzen Rotation die Kraft ausgegangen", so BBU-Spieler Thomas Buchegger.

 

Trotz Kampfgeistes fehlte der BBU Salzburg einfach die Energie und damit auch das Wurfglück, um gegen teamorientierte und defensivstarke Klagenfurter zu bestehen. Nun gilt es sich zu erholen, um für die nächsten beiden Auswärtsspiele in Mattersburg und Mistelbach wieder die übliche Intensität zeigen zu können. Weiter geht es am Sonntag um 17:00 Uhr gegen die Mattersburg Rocks.

 

Für die BBU Salzburg spielten: Sánchez (17 Punkte, 1 Dreier), Buchegger (13, 2), Mouratoglou (13, 1), Milovac (9), Joch (3), Yokoyama, Oluic, Axmann und Mucha.

 

Für die Wörthersee Piraten punkteten Ruzic, Erculj (je 15) und Simoner (13) zweistellig.

 

Außerdem: Bei der BBU schrammt Milovac mit neun Punkten und zwölf Rebound knapp an einem Double-Double vorbei. Yokoyama blieb erstmals ohne Punkte. Bei den Piraten konnten Ruzic mit 15 Punkten und elf Rebounds, sowie Simoner mit 3 Punkten und zehn Rebounds je ein Double-Double erzielen.

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