• Facebook - Grey Circle
  • YouTube - Grey Circle
  • Instagram - Grey Circle

Alligatoren schnappen bei BBU Salzburg zu

December 22, 2019

Nach einer schwachen Vorstellung verlor die ersatzgeschwächte Basketballunion Salzburg gegen disziplinierte und konzentriert spielende Alligatoren aus Deutsch Wagram. Das Ziel der Playoffs rückt zum Jahresende zunächst in weite Ferne.

 

Fotocredit: Burgschwaiger

Nach dem Comeback-Sieg gegen die Basket Flames vom vergangenen Wochenende ging die BBU Salzburg mutig ins letzte Spiel nach Deutsch Wagram. Allerdings trat man wieder mit einem dünn besetzten Kader an, in dem sich auch Dusan Oluic fand, der seinen Urlaub deswegen evrschoben hat. Gegen die Alligatoren, die zu diesem Zeitpunkt sieglos am Tabellenende waren, erhoffte man sich einen Sieg, erwartete aber ein schweres Spiel. Und genau das zeigte sich von Beginn an, als die Niederösterreicher diszipliniert ins Spiel starteten und durch Paul Rotter und Simon Marek ins Spiel fanden. Die Salzburger hingegen trafen ihre Würfe nicht, während man defensiv zu harmlos agierte. Somit gingen die Salzburger Falken mit einem 23:14-Rückstand ins zweite Viertel. Dieses eröffnete die BBU durch Guilliermo Sánchez und Dimitris Mouratoglou zunächst besser, doch Elias Wlasak trieb die Offensive der UDW Alligators weiter an. Dann schien endlich die Trendwende zu kommen, denn Luka Milovac und Adrian Mitchell brachten Salzburg auf drei Punkte heran. Doch nach einer Auszeit der Heimmannschaft verlor man offensiv wieder den Faden, während die Niederösterreicher nahezu alles trafen. Janis Tomaschek schickte mit einem Dreier in der letzten Sekunde die BBU mit einem 53:42 in die Halbzeit.

Im dritten Viertel entwickelte sich zunächst ein relativ ausgeglichenes Spiel, doch angepeitscht von der heimischen Kulisse gelangen den Alligators einige erfolgreiche Distanzwürfe. Die BBU wirkte verunsichert ob der mentalen Stärke und selbstbewussten Haltung der Gastgeber und lagen zum Ende des dritten Viertels bereits mit 80:62 zurück. Dann keimte nochmals etwas Hoffnung bei den Mozartstädtern auf, denn Mouratoglou gelangen neun Punkte in Folge, sodass der Rückstand schnell wieder einstellig war. Doch der stark aufspielende Branislav Balvan und Paul Rotter sorgten mit ihren Distanztreffern zunächst für ein Statement. Zwar rückte man dank Thomas Buchegger zwei Minuten vor Ende noch auf sechs Punkte heran, doch Deutsch Wagram ließ den entscheidenden Lauf zur Wende des Spiels nicht mehr zu. Somit muss sich die BBU gegen überraschend starke Alligatoren mit 99:90 geschlagen geben.

 

Dejan Ljubinkovic, Head Coach Salzburg: „Ich gratuliere Deutsch Wagram zum heutigen Sieg. Es war sehr verdient. Ich wünsche ihnen im neuen Jahr noch einige Siege. Guten Rutsch und ein gesegnetes Weihnachtsfest.“

Dimitris Mouratoglu, Spieler Salzburg: „Das heutige Spiel war gut. Wir waren nicht konzentriert, haben keine gute Defense gespielt, was auch die 99 erhaltenen Punkte zeigen. Gratulation an Deutsch Wagram. Sie haben die ganze Saison schon gut gespielt, auch wenn sie nicht gewinnen konnten. Sie waren heute extrem gut, wir nicht. Deswegen haben sie sich den Sieg verdient.“

 

Durch diese Niederlage rückt das Ziel der Playoffs für die BBU Salzburg zunächst in die Ferne. Aktuell liegt man mit einem Sieg weniger hinter den BBC Nord Dragonz, die gleichzeitig ein Spiel weniger absolviert haben. Ein herber Dämpfer also zum Jahresende, doch zum Aufgeben ist es wahrlich noch zu früh. Immerhin hat das Team sein Potential oft genug unter Beweis gestellt. Das nächste "Heimspiel" findet am 06. Jänner um 15:00 Uhr in der Raiffeisenarena beim Kooperationspartner Raiffeisen Flyers Wels statt, wo es im Warm-Up Spiel der Erstligapartie gegen die Fürstenfeld Panthers geht.

 

Für die BBU Salzburg spielten: Dimitris Mouratoglou (30 Punkte, 4 Dreier), Guilliermo Sánchez (21, 1), Adrian Mitchell (16, 1), Thomas Buchegger (12), Luka Milovac (8), Dusan Oluic (3, 1).

 

Für die Union Deutsch Wagram Alligators punkteten Branislav Balkan (20), Simon Marek (18), Elias Wlasak (14), Jakob Lohr (12), Paul Rotter (11) und Marko Goranovic (10) zweistellig.

Please reload